Die Therapie des rezidivierten/refraktären Multiplen Myeloms (RRMM) wird mit fortschreitender Erkrankung zunehmend komplexer. Viele Patienten werden triple-class-refraktär und bewährte Therapien verlieren oft an Effektivität und Verträglichkeit, welches sich häufig negativ auf die Lebensqualität auswirkt. Zudem erschweren Faktoren wie Antigenverlust, die Erschöpfung von T-Zellen sowie komplexe Fragen zur Therapiesequenzierung die weitere Behandlung nach Immuntherapien. Dadurch stehen viele Patienten ohne eindeutig geeignete Anschlussstrategie da. Vor diesem Hintergrund gewinnen immununabhängige Ansätze, beispielsweise mit Melflufen, zunehmend an Bedeutung.